Göttliche Blaubeertarte für #ichbacksmir -wie aus einer FrustBackaktion etwas ganz Tolles wurde

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Kennt Ihr das? Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht so, wie man es gerne hätte. Da passieren Dinge, die man nicht ändern kann, die einen allein deshalb schon ungemein aufregen. Letzte Woche war so ein Tag. Da brauche ich Soulfood, da hilft nichts anderes. Diese Woche hatte ich übrigens auch schon wieder so einen Tag, da hat sich nämlich mein Laptop verabschiedet -buff, da war der Monitor schwarz. Klar auch, dass ich nicht alle Bilder extern gespeichert habe… Immerhin sind die von der heutigen Blaubeertarte noch auf der Speicherkarte der Kamera gewesen…und so habe ich mir nur einen Rechner meiner Männer ausgeliehen.. Version einfach;) Neubacken hätte aber definitiv auch etwas gehabt…

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Wenn ich geladen, genervt, frustriert bin, ist Backen immer gut. Das Hantieren mit Mehl, Zucker & Co, mit Schüssel, Messbecher, Mixer usw hat da geradezu therapeutischen Effekt. Die Gedanken bekommen Struktur, die Nerven beruhigen sich, die Hände arbeiten selbständig, der Kopf ist mit den Gedanken oft woanders, dennoch funktioniert es: Backen & ruhig werden -und das Beste: am Ende duftet das Haus nach Frischgebackenem und selbiges steht auf dem Tisch.

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So auch letzte Woche geschehen. Die Blaubeertarte, die herauskam war ein absoluter Volltreffer! Blaubeeren und Blaubeermarmelade im Kühlschrank (ein tolles Mitbringsel aus Norwegen, so lecker, werde für Nachschub sorgen, wenn wir demnächst in diesem schönen Land sind), noch paar gemahlene Mandeln von der Weihnachtsbäckerei übrig -die Idee einer Blaubeertarte war geboren. Mit Streuseln…, ich liebe Streuselkuchen. Eigentlich wollte ich mir zum Mittagessen (ja, ganz doofer Tag) ein Stück lauwarme Tarte mit einer Kugel Vanilleeis und Sahne gönnen. Eigentlich, denn das Eis habe ich glatt vergessen. Mit der Sahne war ich schon hin und weg von meiner Kreation und habe nur noch glücklich vor mich hin gegessen… aber auch ohne Sahne ist der Kuchen lecker -und wie ich später festgestellt habe sogar vegan und lactosefrei , da ich mit Alsan und ohne Eier einen Teig mir zusammengerührt habe. Die Hände haben einfach gearbeitet… und dann stand so ein leckerer Kuchen auf dem Tisch.

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Blaubeertarte

Teig:

  • 120g Alsan oder Butter (sehr weich oder geschmolzen)
  • 60g Zucker
  • 120g Mehl
  • 40g gemahlene Mandel

Füllung:

  • 200g Blaubeermarmelade
  • 250g frische Blaubeeren
  • 1-2 EL Balsamico Essig (ich hatte welchen mit Beerenfrucht)
  • 3 EL Speisestärke

Streusel:

  • 50g geschmolzene Butter
  • 75g feiner Zucker
  • 100g Mehl

Einen Knetteig erstellen und diesen in eine gefettet Tarteform von 20cm Durchmesser geben. Mit Backpapier und Backerbsen belegen oder einfach mit Alufolie auslegen, damit der Teig beim Backen nicht hochgeht und der Rand absinkt.

Bei 175°C (Umluft) 10 Minuten vorbacken.

Marmelade mit den Blaubeeren und Balsamico vermengen, Stärke unterrühren. Masse vorsichtig auf den Teigboden verteilen. Am einfachsten geht dies, wenn man die Füllung löffelweise auf den Boden gibt, dass überall schon etwas ist. Streusel aus geschmolzener Butter, Mehl und Zucker kneten und auf den Teig geben.

Bei 175°C weitere 20-25 Minuten backen.


Der Kuchen schmeckt bereits lauwarm himmlisch, aber auch ausgekühlt. Mit und ohne Sahne, mit und ohne Eis. Ich hätte mich wirklich reinsetzen können und habe mit diesem Kuchen endlich noch ein Familienmitglied von meiner Blaubeerliebe überzeugen können;)

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Der Teig ist eine Mischung zwischen Mürbeteig und Rührkuchenteig. Fest genug, dass man ihn in die Form pressen kann, aber auch noch ein wenig klebrig. Bestimmt schmeckt die Füllung auch in jedem anderen klassischen Tarteteig, aber so war es für uns perfekt!

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Seid Ihr auch gerade so im Blaubeerfieber? Clara von Tastesheriff ist da sicher nicht die einzige, die alle Rezepte von #ichbacksmir ausprobieren muss. Jenny von ZuckerZimtundLiebe postet gerade auch bei Instagramm und ihrem Blog diverse Blaubeerbilder. Montag habe ich ihren Blaubeer-Zitronen-Kuchen ausprobiert, am Wochenende ist ihre Blaubeer Torta della Nonna an der Reihe (dann sind auch die Marzipanvorräte aufgebraucht). Und ansonsten finden sich jeden Tag frische Blaubeeren in meinem Frühstück wieder.

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