Premiere: Mein allererster Rhabarberkuchen -unter einer Baiserhaube versteckt

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Geschafft! Mein allererster Rhabarberkuchen – eine Wucht. Ich konnte nicht aufhören zu essen – ja, ich habe fast einen halben Kuchen gegessen, musste immer noch ein Stückchen abschneiden, nur ein kleines immer, aber… irgendwie war dann doch fast der halbe Kuchen weg… ups… abends hatte ich irgendwie keinen Hunger mehr… Aber lecker war er, ich bereue nichts…viele Photos gibt es auch nicht. Zugegebenermaßen war es eigentlich mein zweiter Rhabarberkuchen. Der erste zählt aber nicht, der war nicht essbar, nur Matsch. Keine Ahnung warum, ich hatte mich sogar genau ans Rezept gehalten. Das Rezept für meinen Knallerkuchen hatte eine Nachbarin mir zugesteckt. Sie meinte, er wäre super – und dass wo sie sonst nicht so gerne Rhabarber ist. Rhabarber ist ein Gemüse – wie ich nun gelernt habe, ich hätte es ja unter Obst eingeordnet, das in meiner Kindheit keine Rolle gespielt hat. Gab es einfach nicht bei uns. Ich habe nachgefragt, denn Rhabarber ist doch lecker, es war meiner Mutter (und der meiner Freundin) zu sauer. Mmh, gerade das macht doch den Reiz aus. Aber ich muss ja zugegeben, nicht nur als Kind konnte ich mich von Erdbeeren allein ernähren. Dieses Jahr habe ich ein wenig nachgeholt, was mir viele Jahre verborgen geblieben ist. Meine Ingwer-Rhabarber-Marmelade kennt Ihr schon, bald verrate ich Euch meine samtige Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Marmelade (ein Klassiker) und eben heute das Rhabarberkuchenrezept von meiner Nachbarin. Eigentlich ist es für den Thermomix, aber es ging auch hervorragend mit meiner Kitchenaid oder einem normalen Handrührgerät. Probiert es aus!

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Rhabarberkuchen unter einer Baiserhaube (Leicht abgewandelt nach einem Thermomix-Rezept):

  •  3 Eigelb
  • 100g weiche Butter
  • 80g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 375g geschälter und in kleinen Stücke geschnittener Rhabarber (Etwa 500g ungeschält)
  • 3 Eiweiß
  • 150g Zucker

Backofen auf 175°C vorheizen. Eigelb, Butter, Zucker und Vanilleextrakt cremig rühren, dann Salz, Mehl, Backpulver und Milch zugeben. Teig in eine 24cm durchmessende Form geben (ich nehme die von Cynthia Barcomo, da ist kein Einfetten nötig). Eiweiß steif schlagen und dann den Zucker einreisen lassen und 2 Minuten weiterschlafen lassen. Die Hälfte des Zuckereischnees mit dem Rhabarberstückchen vermengen und auf den Kuchenteig verteilen, den restlichen Eischnee vorsichtig als Haube darüber streichen. Bei 175°C Umluft ca. 45-50 Minuten backen.

Kann mir einer verraten, wie ich den Kuchen vom Formboden bekomme, ohne dass die Kaiserhaube Schaden nimmt?!?!? Und was ich machen kann, dass auch am Folgetag der Kuchen nicht nur noch lecker schmeckt, sondern auch die Baisierhaube astrein aussieht?

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