Nachgebacken: Vegane Mohntorte -der Überraschungsnachtisch auf der Desserttafel

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Letztens waren wir bei Freunden auf einer großen Party eingeladen und ich hatte angeboten, den Dessert zu stellen. Ich hatte 90 kleine Gläser bei dem großen schwedischen Möbelhaus besorgt und Panna Cotta (Rezept demnächst HIER) und mein beliebtes helles und dunkles Mousse au chocolat gezaubert. Da ich wußte, dass auch sich vegan ernährende Gäste erwartet wurden, wollte ich diesen natürlich auch einen Nachtisch bieten. Irgendwie hatten wir aber so viel Trubel und Termine, dass ich keine Muße hatte, ein Löffeldessert herauszusuchen oder gar mir auszudenken und dann auch vorher noch auszuprobieren. Also habe ich mich für eine vegane Mohntorte entschieden, dessen Rezept eine Freundin mir vor Monaten zugeschickt hatte und ich längst ausprobiert haben wollte. Und da war sie dann die Gelegenheit. Der Kuchen gelang wunderbar, beim Topping war ich überrascht über die Schlagkraft der veganen Sahne… Ich hatte nämlich keine Zeit, die Torte vorher auszuprobieren und war dann kurzfristig in Sorge… Gut, dann hätte ich veganen Vanillepudding genommen… Die Auswahl der Beeren im Supermarkt war nicht so groß, der Sommer ist eben vorbei. Und ja, bei uns gab es kaum Sommer und die meisten Brombeeren sind noch hellrot. Immerhin vier haben es auf den Kuchen geschafft -schwarze versteht sich. Zeit zum Photographieren hatte ich an dem Tag nicht wirklich, aber für ein paar schnelle Handybilder hat es doch gereicht;) So, nun genug geschrieben. Hier ist das Rezept. Probiert es aus!

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Mohntorte

(abgewandetl nach einem Rezept von eat-this.org)

  • 100g feiner Zucker
  • 250g Weizenmehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL (gemahlenen) Mohn
  • 60ml Kokosöl
  • 240ml Sprudelwasser

Topping

  • 200g Sojajoghurt
  • 100ml vegane Sahne (ich habe Schlagfix benutzt)
  • (1 EL goldener Sirup oder Maissirup)
  • Beeren nach Wunsch

Am Abend vorher Joghurt in zwei ineinander gelegte Kaffeefilter geben und über Nacht abtropfen lassen, dass eine Art Quark entsteht. Am nächsten Tagn den Backofen auf 175°C vorheizen. Trockene Zutaten vermengen. Koksöl erhitzen, dass es flüssig wird, mit dem Sprudelwasser zu den trockenen Zutaten geben und kurz zu einem glatten Teig vermengen. Diesen in einer eingefettete Springform (18cm Durchmesser) geben.

Bei 175°C (Umluft) ca. 25 Minuten backen.

Vegane Schlagsahne steif schlagen und mit dem abgetropften Sojajoghurt vermengen, ggf. mit Sirup süßen. Den Kuchen rundherum damit bestreichen und mit Beeren verzieren.

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Ich hatte den Kuchen ohne Hinweis auf sein „Veganertum“ mit auf die Desserttafel gestellt. Er kam super an! Glaubt mir, nicht nur die Veganer haben davon gegessen.

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Ich persönlich fand die vegane Schlagsahne etwas nichtssagend, um nicht schmacksneutral zu sagen. Daher habe ich sie mit Maissirup etwas angesüßt. Aber gerade dass der Kuchen nicht so süß war, kam sehr gut an. Beim nächsten Mal werde ich den Kuchen mit Vanillepudding dekorieren, glaube ich, vielleicht auch den Kuchen teilen und in der Mitte noch eine Marmeladen oder Fruchpüreeschichte einfügen, wie bei meiner veganen Schokotorte, oder auch einfach Vanillepudding. Mal schauen, aber auf jeden Fall wird es den Kuchen wieder geben.

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