Vegane Bolognese -schmeckt auch Fleischliebhabern! Klassisch auf dem Herd oder in der Prepp&Cook gekocht

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Seit einigen Wochen steht von Krups die Prep&Cook bei uns in der Küche, eine multifunktionale Küchenmaschine, die auch noch kochen kann. Im Juni durfte ich nach Berlin zu einer der Prep&Cook Nights, wovon ich Euch noch unbedingt berichten muss… Das war vielleicht ein schöner Abend!

img_4082Wir waren erst skeptisch, ob wir so ein Gerät brauchen, aber wir probieren jetzt einfach, ob es wirklich familientauglich ist, v.a. in Bezug auf vier zimmerhungrige Männer. Erspart es Arbeit? Erleichtert es den Alltag? Können die Kinder, der Mann damit kochen? Reichen die Portionen für uns? Mittlerweile sind die Männer noch begeisterter als ich  („da kann ja sogar ich kochen“). Feines Teil, bei Stiftung Warentest besser als das Konkurrenzprodukt von Vorwerk abgeschnitten (dazu noch viel günstiger) und v.a. mehr Volumen als der Thermomix. Normale Mengen reichen bei uns ja nicht -und so reize ich die Mengenbegrenzung bei der Prep&Cook wirklich aus! Und was ich jetzt schon sagen kann: Dass nicht ich, sondern die Maschine rührt, nichts anbrennen kann, man unbesorgt derweil Kinder abholen oder etwas anderes erledigen kann, das ist ein wirklich ganz großer Vorteil!

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass wir keine Veganer sind, aber dass es immer wieder vegane Rezepte gibt. Offen für alles, einzige Bedingung: es muss schmecken. Da sind meine vier Männer schonungslos und brutal ehrlich. Neues wird sehr kritisch beäugt, das kann schon anstrengend für den Koch sein. Tofu hat es bei uns nicht regelmäßig auf den Tisch geschafft, irgendwie bekomme ich das Zeug nicht richtig gewürzt. Wenn es kein Fleisch gibt, brauche ich allerdings auch keinen Fleischersatz. Ich finde Reis oder asiatische Nudeln nur mit Gemüse völlig ausreichend. Da brauche ich weder Fleisch noch Tofu. Aber ein Tofu-Gericht hat sich bei uns durchgesetzt: vegane Bolognese. Nein, sie schmeckt nicht wie echte. Aber sie schmeckt lecker und ist eine Abwechslung zwischen fleischhaltiger Bolognese, Tomatensauce mit Vodka roher Tomatensauce, Tomatensauce aus dem Ofen usw. Das Grundrezept habe ich bei Attila Hillmann gefunden, es aber ein wenig umgewandelt, da ich angebrochene Packungen nicht mag.  Letztens habe ich meine vegane Bolognese in großer Menge hergestellt, -die 2,5l Marke im Topf war vor dem Kochen erreicht… Und da ich schon mehrfach auf das Rezept angesprochen wurde, kommt es heute mit vielen Bildern. Es lässt sich wunderbar Dritteln, wenn Ihr erst einmal testen möchtet… Sie lässt sich herkömmlich auf dem Herd oder eben in so einer Multifunktionsmaschine herstellen (Programmangaben für die Prep&Cook in Klammern). In großer Menge hergestellt, hat man gleich noch für ein-zwei weitere Mahlzeiten (oder mehr) etwas vorgekocht. Erleichtert auch den Alltag…

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Vegane Bolognese

  • 4 EL Olivenöl
  • 600g Tofu natur
  • 1,5l passierte Tomaten
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 375ml Rotwein
  • 3 EL Majoran
  • 3 EL italienische Kräuter
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer

Tofu trockentupfen und zerbröseln (Prep&Cook: Stufe 12 30 Sek, vorher schon etwas per hand zerkleinern). Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Tofubrösel sehr cross anbraten (gelingt mir nicht in der Maschine). Tomatenmark unterrühren (Prep&Cook: Stufe 12 20 Sek), dann den Rotwein, passierte Tomaten und Kräuter, Salz, Pfeffer zugeben, umrühren und 30-45 Minuten einkochen lassen -wie immer bei Saucen, länger schadet nie, denn je länger, desto mehr entfalten sich die Aromen (Prep&Cook: Garen P2 für 45 Minuten bei 95°C). Abschmecken, Lorbeerblätter entfernen.

Für die Vorratshaltung Sauce in Gläser abfüllen, verschließen und 30 Minuten ins kochende Wasserbad (mit Topfdeckel) stellen. Alternativ kann die Sauce auch eingefroren werden. Ansonsten direkt servieren und genießen!

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Tipp:

Unbedingt erst das Tomatenmark untermengen, dann den Rotwein. Umgekehrt wird die Sauce lila…, schmeckt aber trotzdem lecker 😉

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