Neue Super Brownies -und dazu noch vegan (plus Tipps fürs vegane Sylt)

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Das Wochenende habe ich mit einer Freundin auf Sylt verbracht. Eigentlich wollten wir zum Lister Ellbogen wandern… Bei angekündigtem Dauerregen haben wir uns dann dagegen entschieden und sind Richtung Süden am Strand längs gelaufen.Theoretisch hätten wir jederzeit zu einer Busstation laufen können So breit ist die Insel meistens nicht.. Sylt ist immer eine Reise wert -zu jeder Jahreszeit. Ich verstehe gar nicht, wieso ich immer wieder Jahre brauche, um auf die Insel zu kommen. Sie liegt fast vor der Haustür und in Klanxbüll statt Niebüll in den Zug zu steigen, macht es noch einfacher. Zurück gehen die Züge bis spät abends, da haben wir eigentlich keine Ausrede mehr, dass es sich nicht mehr lohnt, wenn man erst mittags los kommt.  Schauen wir mal, wäre ja schon mal ein Vorhaben für 2017 -man kann nie früh genug damit anfangen…

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Restaurants, Bistros, Teestuben, Kaffeehäuser, Kneipen und und und gibt es mehr als genug auf Sylt. Dafür ist das vegane Angebot richtig mau, womit ich nun überhaupt nicht gerechnet habe. Zwei Cafés habe ich sogar angeschrieben, die auch prompt geantwortet haben. Leider Fehlanzeige, kein veganer Kuchen, da kaum Nachfrage. Aha. Nach meinen Recherchen hat nur die Kaffeerösterei in Rantum vegane Kaffeespezialisten und Kuchen, genauer gesagt nur einen Kuchen, nämlich Brownies. Eigentlich wollten wir ja nach Norden und nicht nach Süden, so dass sie für unsere Unternehmungen etwas ungünstig lag, um dort eine Kaffeepause einzulegen. Und was macht man dann? Genau, man backt selber. Auch Brownies, denn die halten sich lange saftig und damit frisch! Oben sind meine knusprig, innen weich und saftig, gut aufgegangen und dennoch fudge, perfekt. Meine Jungs meinten, die Nüsse könnten wegbleiben, das stimmt, können sie, schmeckt aber auch lecker mit. Alternativ könnte man auch Schokostücke nehmen, dann wird es noch schokoladiger. Probiert es aus!

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Vegane Brownies

  • Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 60g Kakaopulver
  • 220g feiner (!) brauner Zucker
  • knapp 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 100g Alsan (vegane Margarine)
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 220 kaltes Wasser (ohne Kohlensäure)
  • 50g grob gehackte Macadamianüsse / Walnüsse / Mandeln  oder gehackte Schokolade (optional)

Backofen auf 175°C vorheizen. Mehl, Zucker, Kakao und Natron mischen. Schokolade kleinhacken und mit der Margarine zusammen schmelzen. Vanilleextrakt einrühren und dann über die Mehl-Kakao-Mischur geben und grob verrühren. Nach und nach das Wasser zugeben, bis ein glatter, aber nicht flüssiger Teig entstanden ist. Wenn man möchte, nun noch die Nüsse oder Schokostückchen unterrühren. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 9×9″ Backform (etwa 19x19cm) geben.

Bei 175°C (Umluft) ca. 35-45 Minuten backen (Stäbchenprobe -der Kuchen soll so gerade fertig sein!)

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Tipp :

Das Rezept funktioniert auch mit normaler Margarine / Butter und Vollmilchschokolade.

Mit deftigen Speisen scheinen sich die Gastronomen übrigens einfacher zu tun -in Westerland haben sowohl „Hotel Stadt Hamburg“ als auch „Badezeit“ vegane Gerichte regulär auf Ihrer Speisekarte. Im „Iismeer“ soll es übrigens diverse vegane Eissorten geben, aber dorthin haben wir es leider nicht geschafft. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt -abgesehen davon, dass Eis immer geht.img_0264-jpg

 

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